Die 2 Faktor Authentifizierung und ihre Funktionsweisen

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Zwei-Faktor-Authentifizierung, ein Muss in Sachen Sicherheit

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist eine Sicherheitsmaßnahme, die den Zugang zu Online-Konten und -Diensten verbessert. Sie fordert zwei verschiedene Verifizierungsschritte. Dies erhöht die Sicherheit erheblich, da ein einzelnes Passwort allein nicht ausreicht, um auf ein Konto zuzugreifen.

Funktionsweise der Zwei-Faktor-Authentifizierung

  1. Etwas, das Sie wissen:
    – Passwort: Dies ist die erste Authentifizierungsstufe. Es ist ein geheimes Wort oder eine Phrase, die nur der Benutzer kennt.
  2. Etwas, das Sie besitzen:
    – Mobiltelefon: Ein häufig genutztes Gerät für den zweiten Faktor. Der Benutzer erhält einen Einmalcode (OTP) per SMS, E-Mail oder einer Authentifizierungs-App (wie Google Authenticator, Authy oder Microsoft Authenticator).
    – Hardware-Token: Physische Geräte wie USB-Schlüssel (z.B. YubiKey) oder Karten, die einen Code generieren oder einen Knopf haben, der beim Einstecken in den Computer die Authentifizierung ermöglicht.
  3. Ihre biometrischen Daten:
    -Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Stimmabdruck. Dies ist oft ein dritter Faktor und wird manchmal als Teil von Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) genutzt.

Vorteile der Zwei Faktor Authentifizierung

  • Erhöhte Sicherheit: Selbst, wenn ein Angreifer das Passwort stiehlt, benötigt er noch den zweiten Faktor, um auf das Konto zuzugreifen.
  • Schutz vor Phishing: Phishing-Angriffe zielen oft auf Passwörter ab. Mit 2FA kann ein gestohlenes Passwort allein nicht verwendet werden.
  • Verhinderung von Identitätsdiebstahl: Die zusätzliche Verifikation erschwert es Angreifern, sich als der legitime Benutzer auszugeben.

Einsatzbereiche – Setzen Sie hier die 2-Faktor-Autorisierung unbedingt ein

  • Online-Banking: Banken und Finanzinstitutionen nutzen häufig 2FA, um die Sicherheit der Kundenkonten zu gewährleisten.
  • Überall dort, wo mit sensiblen Daten gearbeitet wird: in Praxen, Kanzleien, Ämtern sowie allen öffentlich zugängigen Büros
  • E-Mail-Dienste: Anbieter wie Google, Microsoft und Yahoo empfehlen oder verlangen 2FA zum Schutz vor unbefugtem Zugriff.
  • Soziale Netzwerke: Plattformen wie Facebook, Twitter und Instagram bieten 2FA, um Benutzerkonten besser zu schützen.
  • Unternehmensnetzwerke: Viele Unternehmen setzen 2FA ein, um den Zugriff auf sensible Daten und Systeme zu sichern.

Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung

  • Aktivierung in den Kontoeinstellungen: Die meisten Dienste bieten die Möglichkeit, 2FA in den Sicherheitseinstellungen des Benutzerkontos zu aktivieren.
  • Auswahl der Authentifizierungsmethode: Benutzer wählen die bevorzugte Methode, z.B. SMS, Authentifizierungs-App oder Hardware-Token.
  • Verifizierung: Nach der Auswahl wird der zweite Faktor eingerichtet, oft durch Scannen eines QR-Codes oder Eingabe eines einmaligen Codes zur Bestätigung.
  • Backup-Codes: Viele Dienste bieten Backup-Codes, die sicher aufbewahrt werden sollten. Diese können verwendet werden, wenn der zweite Faktor (z.B. das Telefon) nicht verfügbar ist.

Fazit

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist eine effektive Methode, um die Sicherheit von Online-Konten zu erhöhen. Sie bietet einen zusätzlichen Schutz gegen verschiedene Arten von Angriffen, indem sie zwei unabhängige Faktoren zur Verifizierung verwendet. Dies macht es für Angreifer wesentlich schwieriger, auf Konten zuzugreifen, selbst wenn sie das Passwort kennen.

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